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QUELLE: ISO/IEC 27000:2018 und ISO/IEC 29100:2011
Erfolgreicher oder erfolgloser unbefugter Versuch, einen Wert zu zerstören, zu verändern, unbrauchbar zu machen, sich Zugang zu einem Wert zu verschaffen oder jeder Versuch, einen Wertpreiszugeben, zu stehlen oder unbefugt zu nutzen.
Informationen, die von einer Organisation oder Person in Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen oder im Rahmen der Geschäftsabwicklung als Beweismittel und als Wert erstellt, erhalten und aufbewahrt werden.
Betroffene, Verantwortliche und andere Interessengruppen des Datenschutzes, die personenbezogene Daten (pbD) im Namen und nach den Anweisungen einer verantwortlichen Stelle verarbeiten.
Sicherstellung, dass die von einer Entität behaupteten Eigenschaften richtig sind .
Eigenschaft, dass eine Entität das ist, was sie angibt zu sein.
mögliche Ursache eines unerwünschten Vorfalls, der zu Schaden für ein System oder eine Organisation führen kann.
Interessierte Partei mit Zugang zu den Informationssystemen der Organisation. Beispiel: Personal, Kunden, Lieferanten.
Natürliche Person, auf die sich die personenbezogenen Daten (pbD) beziehen.
Gesamtprozess aus Identifizieren, Analysieren, Bewerten, Beraten, Kommunizieren und Planen der Behandlung von möglichen Datenschutzfolgen unter Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten, eingebettet in den unternehmensweiten Rahmen zum Risikomanagement.
Netzwerkgebundenes Hardware-Gerät der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Anmerkung 1 zum Begriff: Endpunktgeräte können sich auf Desktop-Computer, Laptops, Smartphones, Tablets, Thin-Clients, Drucker oder andere Spezialhardware wie intelligente Zähler und IoT-Geräte (Internet der Dinge, en: Internet of Things) beziehen.
Endpunktgerät , das von Benutzern für den Zugriff auf Informationsverarbeitungsdienste verwendet wird. Endpunktgeräte des Benutzers können sich auf Desktop-Computer, Laptops, Smartphones, Tablets, Thin-Clients usw. beziehen.
Begriff, der für den Betrieb einer Domäne relevant ist und erkennbar eine eigene Existenz hat. Eine Entität kann eine physische oder eine logische Ausführungsform haben. BEISPIEL Eine Person, eine Organisation, ein Gerät, eine Gruppe solcher Begriffe, ein menschlicher Teilnehmer an einem Telekommunikationsdienst, eine SIM-Karte, ein Reisepass, eine Netzwerkkarte, eine Softwareanwendung, ein Dienst oder eine Website.
Ausübung einer konsistenten und wirksamen Herangehensweise für die Handhabung von Informationssicherheitsvorfällen.
Vorkommnisse, die auf eine mögliche Verletzung der Informationssicherheit oder ein Versagen der Maßnahmen hinweisen.
Ein oder mehrere zusammenhängende und identifizierte Informationssicherheitsereignisse, die den Werten einer Organisation schaden oder ihren Betrieb gefährden können.
Beeinträchtigung der Informationssicherheit, die zur unerwünschten Zerstörung, zum Verlust, zur Veränderung, zur Offenlegung von oder zum Zugriff auf geschützte Informationen bei deren Übertragung, Speicherung oder sonstiger Verarbeitung führt.
Anwendungen, Dienste, informationstechnische Werte oder andere Information bearbeitende Komponenten.
jedes informationsverarbeitende System, jeder informationsverarbeitende Dienst oder jede informationsverarbeitende Infrastruktur oder der physische Standort, der diese beherbergt.
Person oder Organisation, die eine Entscheidung oder Tätigkeit beeinflussen kann, die davon beeinflusst sein kann, oder die sich davon beeinflusst fühlen kann.
Nachweislicher Besitz, Bewegung, Handhabung und Verbleib von Material von einem Zeitpunkt bis zu einem anderen.
Fähigkeit, das Eintreten eines behaupteten Ereignisses oder einer behaupteten Handlung samt ihren ursächlichen Entitäten nachzuweisen.
Personen, die unter Aufsicht der Organisation Tätigkeiten verrichten Der Begriff „Personal“ umfasst die Mitglieder der Organisation, z. B. das Steuerungsgremium, die oberste Leitung, die Beschäftigten, die Zeitarbeiter, die Auftragnehmer und die Freiwilligen.
Alle Daten bzw. Informationen, die (a) dazu verwendet werden können, eine Verbindung zwischen ihnen und der natürlichen Person, auf die sie sich beziehen, herzustellen, oder (b) direkt oder indirekt mit einer natürlichen Person verknüpft sind oder verknüpft werden können.
Absichten und Ausrichtung einer Organisation, wie von der obersten Leitung formell ausgedrückt.
Satz zusammenhängender und sich gegenseitig beeinflussender Tätigkeiten, der Eingaben verwendet oder umwandelt, um ein Ergebnis bereitzustellen.
Anerkannter Grundsatz oder Anweisung, der/die die Erwartungen der Organisation in Bezug auf das, was getan werden muss, erlaubt oder nicht erlaubt ist, festlegt. Regeln können in themenspezifischen Richtlinien und in anderen Arten von Dokumenten formell ausgedrückt werden.
Schwäche eines Wertes oder einer Maßnahme, die durch eine oder mehrere Bedrohungen ausgenutzt werden kann.
Informationen, die vor Nichtverfügbarkeit, unbefugtem Zugriff, Veränderung oder öffentlicher Bekanntgabe geschützt werden müssen, weil sie potentiell nachteilige Auswirkungen auf eine Person, eine Organisation, die nationale Sicherheit oder den Schutz der Öffentlichkeit haben könnten.
Sicherheitsbereiche (Domänen) sind ein Eigenschaften (Attribute), mit dem Maßnahmen aus der Perspektive von folgenden Informationssicherheitsdomänen betrachtet werden können:
Das Statement of Applicability (SoA) – die Erklärung zur Anwendbarkeit – ist das zentrale Dokument im Informationssicherheitsmanagement (ISMS) nach [ISO 27001](0.5.1, 0.5.5). Es verknüpft die identifizierten Sicherheitsrisiken mit den gewählten Maßnahmen (Controls) und begründet deren Umsetzung oder den Verzicht darauf.
Maßnahme, die das Risiko beibehält und/oder verändert
Zwischenfall, ob vorhergesehen oder unvorhergesehen, der entsprechend den Zielsetzungen einer Organisation eine ungeplante, negative Abweichung von der erwarteten Lieferung von Produkten und Dienstleistungen verursacht.
Absichten und Ausrichtung zu einem bestimmten Subjekt oder Thema, wie sie von der zuständigen Managementebene formell zum Ausdruck gebracht wurden.
Festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit oder einen Prozess auszuführen.
Informationen, die nicht dazu bestimmt sind, unbefugten Personen, Entitäten oder Prozessen zugänglich gemacht oder offengelegt zu werden
Alles, was für die Organisation von Bedeutung und/oder von Nutzen ist.
Zeitpunkt, bis zu dem die Daten nach einer Störung wiederherzustellen sind.
(RTO, en: recovery time objective) Zeitspanne, innerhalb derer ein Mindestmaß an Diensten und/oder Produkten sowie die unterstützenden Systeme, Anwendungen oder Funktionen nach einer Störung wiederherzustellen sind.
Mittel, um sicherzustellen, dass der physische und logische Zugang zu Werten aufgrund von Geschäfts- und Informationssicherheitsanforderungen befugt und eingeschränkt ist.
Eigenschaft der Übereinstimmung zwischen beabsichtigtem Verhalten und den Ergebnissen.